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Produkte und Messeneuheiten

MOTOMAN VS100 - Punktschweissen mit der VS-Serie

MOTOMAN VS100 - Punktschweissen mit der VS-Serie

Der einzigartige 7-achsige MOTOMAN VS100 sticht mit seiner zusätzlichen Kippachse hervor, und ist damit perfekt für die Punktschweissapplikation im Automobilbereich geeignet. Dieser erste 7-achsige Roboter bietet einen besonders flexiblen Arbeitsbereich: Er kann nahe an Werkstücken und an  anderen Robotern arbeiten und ermöglicht somit einen flexiblen und platzsparenden Anlagenaufbau.

Die zusätzliche Achse und der daraus resultierende zusätzliche Freiheitsgrad erlaubt eine Neuausrichtung der Manipulatorenachsen ohne einen Wechsel der Position der Punktschweisszange. Damit kann der Roboter tief in engere Räume eingreifen oder längere lineare Bewegungen führen. Die Störkontur des gesamten Manipulators kann durch Programmierung angepasst werden.

Auch dieser Roboter führt die Strategie von YASKAWA weiter, durch Downsizing der Werkzeuge, Erweiterung des Arbeitsbereiches in Richtung Roboter- körper und effiziente Motoren Energie zu sparen.

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MOTOMAN ArcWorld V2: Schlüsselfertige, roboterbasierte Schutzgas-Schweißzelle

MOTOMAN ArcWorld V2: Schlüsselfertige, roboterbasierte Schutzgas-Schweißzelle

Mit der neuen ArcWorld V2 setzt YASKAWA die Erfolgsgeschichte seiner Roboterschweißzelle ArcWorld fort. Das Nachfolgemodell zeichnet sich durch einen geringen Platzbedarf, kurze Lieferzeiten und eine hohe Flexibilität aus: Roboter, Positionierer, Steuerung und Stromquelle sind auf einer Plattform zusammengefasst. So kann die Roboterzelle bei Bedarf schnell und einfach versetzt werden. Zudem verfügt das neue Modell über einen hellen, ergonomischen Arbeitsbereich für den Bediener, an dem die benötigten Materialien jederzeit zur Hand sind.

Installation im Plug-and-Play-Verfahren: Mit der neuen Kompaktzelle gelingt Unternehmen der wirtschaftliche und unkomplizierte Einstieg in das roboterbasierte Schweißen. In der Standardversion kombiniert die MOTOMAN ArcWorld V2 einen 6-achsigen Schweißroboter MOTOMAN MA1440 und einem 2-Stationen-Positionierer mit jeweils 500 kg Traglast pro Station. Damit eignet sich die ArcWorld der zweiten Generation, die sich leicht in verschiedene Produktionsabläufe integrieren lässt, für das Schweißen kleiner und mittelgroßer Bauteile. Das Be- und Entladen der Werkstücke kann auch mit dem Hallenkran erfolgen.

Eine Zelle – vielfältige Möglichkeiten: Die ArcWorld V2 kann dank einer großen Auswahl an optionalen Ausstattungsmerkmalen an die jeweiligen Anforderungen in der Produktion angepasst werden. Verfügbar sind beispielsweise eine Schweißausrüstung für das MIG-/MAG-Schweißen, eine Medienzuführung der Signal-, Luft- und Stromleitungen für den Positionierer oder auch ein HMI-Bedienpanel.

Optional ist unter anderem die Installation von zwei Robotern (Twin-Roboter) bei gleichbleibender Aufstellfläche oder eines festen Positioniertisches möglich. Kombinierbar ist die Arc World V2 mit unterschiedlichen, am Markt bewährten Schweißstromquellen führender Hersteller und mit der YASKAWA-eigenen Inverter-Schweißstromquelle MOTOWELD-RL350.

Komfortable Steuerung: Nicht zuletzt ist die neue Zelle komfortabel zu bedienen. Die Voraussetzung dafür bietet die aktuelle Steuerungsgeneration DX200. Über diese Hochleistungssteuerung lassen sich Manipulator und Positionierer einheitlich bedienen. Dabei bietet die DX200 über 120 anwendungsspezifische Funktionen. Funktionspakete erleichtern die Umsetzung und Programmierung von Robotikaufgaben weiter. Und der optional integrierbare Safety Controller macht die DX200 zu einer kompletten Funktionalen Sicherheitssteuerung (FSU) der Kategorie 3.

YASKAWA präsentiert die neue ArcWorld V2 auf der Schweißen & Schneiden (25. - 29. Sept. 2017 – Messe Düsseldorf): Halle 13, Stand C13

 

Unternehmensnews

Spatenstich für den YASKAWA-Erweiterungsbau in Allershausen

Spatenstich für den YASKAWA-Erweiterungsbau in Allershausen

YASKAWA vergrößert seinen Standort in Allershausen bei München, dem Sitz der europäischen Robotics Division: Fünf Jahre nachdem der japanische Technologiekonzerns seinen Neubau in der Yaskawastraße bezogen hat, wurde am 18. April 2017 der erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau mit 5.000 Quadratmetern Nutzfläche gefeiert. Damit stärkt und erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in Europa.

YASKAWA – mit mehr als 350.000 installierten Einheiten einer der weltweit größten Akteure im Bereich Industrieroboter und darüber hinaus ein international führender Anbieter von Antriebs- und Automationstechnik – verfolgt in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen.

Allershausen spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle als „Schaufenster für Europa“: Nach dem 14,6 Mio. Euro teuren Neubau im Jahr 2012 investiert YASKAWA mit dem Erweiterungsbau dort weitere 7,8 Mio. Euro.

Neben diesem Projekt in Allershausen plant das Unternehmen aktuell, das erste europäische Roboterwerk von YASKAWA im slowenischen Kocevje für eine Investitionssumme von ca. 25 Mio. Euro zu errichten, in dem ab Herbst 2018 die ersten Roboter produziert werden.

Die Robotics Division beschäftigt aktuell europaweit ca. 960 Mitarbeiter, davon knapp ein Drittel in Deutschland. In Allershausen sind es 290. Der Erweiterungsbau wird mit rund 1.200 Quadratmetern Büroflächen auf drei Stockwerken Platz für Mitarbeiter bieten, die von bisher getrennten Standorten zusammengeführt werden. Zudem werden ein über 2.000 Quadratmeter großer Werkstatt- und Produktionsbereich sowie ein rund 1.600 Quadratmeter großes Lager entstehen.

Der Erweiterungsbau ist als Energieeffizienz-Haus gemäß dem Standard KfW 55 konzipiert. Zur Ausstattung zählen stromsparende LED-Leuchten und eine besonders energieeffiziente Kühlung der Büroräume. Der Energiebedarf wird zu weiten Teilen aus erneuerbaren Quellen wie Biogas und – vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung – einer eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt werden.

 

Unternehmensnews

Japanischer Technologiekonzern YASKAWA investiert in Europa

Japanischer Technologiekonzern YASKAWA investiert in Europa

Der japanische Technologiekonzern YASKAWA intensiviert seine Präsenz in Europa: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten unter den zwei führenden Herstellern von Industrierobotern in Europa zu sein. Das erklärten Hiroshi Ogasawara (Representative Director & President YASKAWA Electric Corporation) und Manfred Stern (President & CEO YASKAWA Europe, Vice President YASKAWA Electric Corporation) am Montag, 21. November 2016 bei einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main.

Insbesondere wird Yaskawa seine Fertigungskapazitäten erweitern und neben den bereits bestehenden Produktionsstätten in Japan und China eine neue Roboterproduktion sowie ein neues europäisches Robotik- Entwicklungszentrum in Slowenien eröffnen. Zweihundert neue Arbeitsplätze sind dort geplant. 2018 werden die ersten Motoman-Roboter von YASKAWA aus rein europäischer Fertigung hergestellt werden. Das Werk soll etwa 80 Prozent des europäischen Bedarfs an Robotern decken. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 25 Millionen Euro.

YASKAWA – mit mehr als 350.000 installierten Einheiten einer der weltweit größten Akteure im Bereich Industrieroboter und darüber hinaus ein international führender Anbieter von Antriebs- und Automationstechnik – verfolgt in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie. Damit agiert das 1915 gegründete Unternehmen bewusst entgegen dem internationalen Trend, Technologie-Know-how und Produktionskompetenz von Europa nach Asien zu verlagern.

Bereits heute beschäftigt YASKAWA rund 350 Entwicklungs- und Applikationsingenieure in Europa. Die neuen Produktions- und Entwicklungskapazitäten ermöglichen noch schnellere, kundenspezifische Robotik-Lösungen für Kunden in Europa. Dies stärkt nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit OEMs in diesen Märkten. Zudem rückt YASKAWA damit noch näher an europäische Markt- und Techniktrends heran.

„Europa ist in vielen Technologien führend und wir wollen unseren Kunden konsequent zeigen, dass wir gerne hier sind, um mit ihnen noch effizientere Lösungen zu entwickeln“, ergänzte Stern. Die Ausweitung der europäischen Aktivitäten erfolgt zum einen durch Investitionen sowohl in das vorhandene Geschäft mit Robotern als auch in den Bereich elektrische Antriebstechnik. Zum anderen hat Yaskawa das Geschäftsmodell in den Bereichen Industriesteuerungstechnik und ‚Green Energy‘ zuletzt durch strategische Akquisitionen erweitert. Im Fokus stehen dabei Energielösungen in den Bereichen Windkraft und Elektrifizierung von Schiffsantrieben.

Unternehmensprofil

YASKAWA ist mit mehr als 410 Mrd. Yen (rund 3,5 Mrd. Euro) Jahresumsatz ein weltweit führender Hersteller von Servoantrieben (Sigma-7-Serie), Frequenzumrichtern (wie GA700) und Motoman-Industrierobotern. Gegründet 1915 in Japan, ist YASKAWA seit über 100 Jahren der Philosophie treu, Produkte höchster Qualität zu liefern und hat sich damit eine weltweite Spitzenposition erarbeitet.

Die Geschäftsaktivitäten von YASKAWA bestehen aus Drives (Frequenzumrichtern), Motion Control (Servoantrieben, Servomotoren, Maschinensteuerungen), Robotics (Industrieroboter, Robotersysteme), System-Engineering (Mittelspannungsumrichter, Generatoren und Konverter) sowie Information Technology (Software-basierende Produkte). Seit 2012 gehört zudem die VIPA GmbH in Herzogenaurach mit dem Schwerpunkt Visualisierung und Prozessautomatisierung zu YASKAWA. Darüber hinaus wurde im Oktober 2014 das im Bereich Windkraftanlagen tätige Unternehmen The Switch Engineering Cooperation von YASKAWA übernommen.

Damit ist YASKAWA weltweit eines von wenigen Unternehmen, das Komponenten und Lösungen für fast alle Branchen aus einem Haus anbieten kann.

Mit umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen eine Vielzahl von Erfindungen, Patenten und Innovationen hervorgebracht. Dieser technologische Anspruch hat die Geschäftsbereiche zu einer bedeutenden Marktposition in verschiedenen Industrien geführt, darunter: Maschinenbau und Anlagenbau (Verpackungsmaschinen, Pumpen/Kompressoren, Textilmaschinen, Digitaldruckmaschinen, Herstellung von Kränen und Hebezeugen, Anlagen für Halbleiter- und Elektronikfertigung, Maschinen zur Gewinnung und Bearbeitung von Holz, Glas, Metall, Steine/Erden) sowie in der Aufzugs-Industrie, im Fahrzeugbau und in der Montage- und Handhabungstechnik. Industrieroboter der Marke Motoman finden zum Beispiel beim roboterbasierten Schweißen, in der Laborautomation, beim Verpacken und Handling sowie beim automatisierten Lackieren Anwendung.

Die YASKAWA Europe GmbH mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt gliedert sich in die drei Divisionen Drives & Motion (Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Lineartechnik), Robotics (Industrieroboter) sowie VIPA Controls (Automatisierung und Steuerungstechnik) und betreut die Märkte Europa, Afrika, Mittlerer Osten sowie den Bereich der früheren Sowjetunion.

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